Integrationsgruppe
Seit Ende 2005 beschäftigt sich die Integrationsgruppe des Jugendparlaments mit den Möglichkeiten für Asylbewerber in Gütersloh. Angeregt durch den Fall der Familie Adamjan, der letztes Jahr durch die Presse ging, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation für jugendliche Asylbewerber in Gütersloh zu verbessern, indem sie gezielte Aktionen auf die Beine stellt.
Daraus ist jetzt eine regelmäßige Veranstaltung geworden: Im März wurde damit begonnen alle zwei Wochen freitags im Wasserturm ein Angebot für alle 10-15-jährigen Asylbewerber anzubieten. Die Jugendlichen können dann Kicker oder Gesellschaftsspiele spielen, an von uns organisierten Ralleys teilnehmen und und und.
Als langfristiges Ziel hat sich die Integrationsgruppe außerdem gesetzt, zu einer Anlaufstelle für Jugendliche (oder deren Familien) aus Asylheimen zu werden, wenn sie Probleme mit der deutschen Sprache oder mit Behörden haben, bei denen wir ihnen helfen können.
Eine andere Aktion der Integrationsgruppe war der "Red-Hand-Day" an der Hauptschule Nord. Das ist eine Aktion gegen Kindersoldaten in Entwicklungsländern, bei der wir mit Schülern der Klassen 5-7 als Zeichen des Protests rote Hände mit Farbe auf ein Transparent gemalt haben, welches danach in der Schule aufgehängt wurde.
Berichte aus der Integrationsgruppe


